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Stans Space

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen.
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, 
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
 
  • October 11 8:56 PM
    Ich freue mich das ich wieder deine interesanten ratgeber lesen kann . Ich wünsche dir ein schönes restliches Wochenende. Lg dani
    Image and video hosting by TinyPic
  • October 08 11:08 PM
    Photobucket
  • October 08 7:34 PM

    Ups,mir ist da was passiert.....grins

    Image and video hosting by TinyPic

    Lg Monika

  • October 07 11:32 AM
    happy day,,,,hug,,,
     
  • October 05 12:19 PM
     
     


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Updated 6/6/2008
October 10

Garant für ein langes Leben: Mittelmeerkost

Früher empfahl man vor allem älteren Menschen häufig, sich von einer faden „Schonkost" zu ernähren und sich möglichst jeden Genuss zu versagen. Davon ist man inzwischen glücklicherweise völlig abgekommen. Heute rät man fast allen Menschen zu normaler frischer und ausgewogener Vollwertkost - der so genannten Mittelmeerkost. Denn es wurde in vielen Studien festgestellt, dass in den Mittelmeerländern wesentlich weniger Menschen an Herzinfarkt und Krebs erkranken. Einer aktuellen Studie zufolge haben sie - nach den Japanern - die höchste Lebenserwartung. Das führt man vor allem auf ihre Ernährung und ihren entspannteren Lebensstil zurück.

Das sind die Regeln der von Medizinern empfohlenen Mittelmeerkost:
 
  • Sie dürfen alles essen, was Ihnen schmeckt, was Sie vertragen und was Sie zufrieden macht.
  • Sorgen Sie dafür, dass Ihre Speisenauswahl ausgewogen ist, setzen Sie auf Abwechslung und auf maßvolle Mengen.
  • Kaufen Sie frisch ein, bereiten Sie Ihre Mahlzeiten selbst und schonend zu. Alles, was Sie jetzt zu sich nehmen, sollte jedoch von besonders hoher Qualität sein.
  • Sie brauchen ausreichend hochwertige Kohlenhydrate, besonders hochwertiges Eiweiß und die richtigen Fette.
  • Sie sollten Ihr Hauptaugenmerk auf den Verzehr von Obst und Gemüse legen, denn in ihnen stecken am meisten von den Stoffe, die Sie brauchen. Sie versorgen Sie mit Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen, ohne Sie dabei mit allzu vielen Kalorien zu belasten.
  • Sie dürfen auch ein Gläschen Wein zum Essen trinken, sofern Sie keine Probleme mit Alkohol haben und gesundheitlich nichts dagegen spricht.
  • Gewöhnen Sie sich einen entspannten Umgang mit den Mahlzeiten an. Lassen Sie sich Zeit zum Essen, bereiten Sie sich mehrere kleine Gänge zu, richten Sie die Speisen hübsch an, decken Sie den Tisch schön und zelebrieren Sie die Mahlzeiten - auch wenn Sie allein essen.

Mittelmeer-Lebensmittel, die Sie unbedingt im Hause haben sollten

Diese Lebensmittel aus der Mittelmeerküche sind die besten Oxidanzienkiller, deswegen sollten sie zu Ihrer Grundausrüstung zählen:

  • Knoblauch und Zwiebeln
  • hochwertiges kaltgepresstes Oliven- oder Rapsöl
  • Nudeln, Hartweizengrieß-Spaghetti, Naturreis, Kartoffeln
  • frisches Gemüse wie Tomaten, Paprika, Auberginen, Zucchini, Fenchel, Möhren, Bohnen
  • frische Kräuter wie Rosmarin, Thymian, Majoran, Petersilie, Schnittlauch, Basilikum
  • Hülsenfrüchte wie Linsen, Erbsen, dicke Bohnen
  • frisches jahreszeitliches Obst wie Weintrauben, Orangen, Äpfel, Erdbeeren, Pfirsiche, Aprikosen, Beeren
  • naturgereifter Käse, Milch und Naturjoghurt
  • Brot aus nicht ausgemahlenen Mehlen
  • eine Flasche guten (!) Wein (sofern Sie keine Probleme mit Alkohol haben).

fruits-kleiner.jpg schöne Fruechte image by Izzy-Katerchen

 

Mit dem Alter bildet Ihr Körper mehr Abfallprodukte

beim normalen Ab- und Aufbauprozess in den Zellen entstehen im Laufe der Zeit gewissermaßen als Abfallprodukte immer mehr freie Radikale und Oxidanzien. Das sind aggressive Molekülteilchen, die benachbarte Moleküle angreifen und schädigen können. Dieses ist zwar ein normaler Vorgang im Körper, gegen den es wirksame Schutzmechanismen gibt. Werden jedoch mit zunehmenden Alter mehr freie Radikale gebildet, als der Körper in Schach halten kann, oder kommt es zu einem Mangel an Schutzstoffen - den Antioxidanzien - entsteht so genannter oxidativer Stress. Und der ist schädlich für Sie. Die wichtigste Maßnahme, mit der Sie sich zu einem langen und möglichst gesunden Lebens verhelfen können, ist es, diesen oxidativen Stress zu vermeiden.

Die gute Nachricht, die von der Wissenschaft immer häufiger bestätigt wird: Die Antioxidanzien, die Ihr Körper benötigt, um den oxidativen Stress zu bewältigen, stecken in Ihrer ganz normalen Nahrung. Es sind Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe:
  • Vitamin C
  • Vitamin E
  • Vitamin A
  • Folsäure
  • Vitamine B 2, B 6, B 12
  • Beta-Carotin
  • Coenzym Q 10
  • Flavonoide
  • Polyphenole
  • Liponsäure
  • Selen

Sie erhalten all diese Stoffe, wenn Sie sich ausgewogen mit der Mittelmeerkost ernähren - selbst in höherem Lebensalter. Vor allem Obst und Gemüse bieten Ihnen einen hohen Anteile an Antioxidanzien und Ballaststoffen, die Sie vor Herzkrankheiten, Schlaganfall und Krebs schützen.

zelle_189.jpg zelle image by moorschatten

Warum Ihnen beim Krafttraining schwarz vor Augen wird...

bei diesem Training, gerade beim Krafttraining, kommt es häufig zur Pressatmung. Dabei wird die Lunge zusammengedrückt. Durch diese Kompression wird das in der Lunge befindliche Blut in die linke Herzkammer gedrückt. Der Druck ist auch schuld daran, dass durch die rechte Herzkammer nicht genügend Blut zurück in die Lunge gepumpt wird.

Erst wenn Sie eine Pause einlegen, die Lunge sich wieder entspannt, gelangt Blut von der rechten Herzkammer in die Lunge. Diese aber ist immer noch leer und kann nicht sofort wieder Blut in die linke Herzkammer weiterleiten.

So wird einige Herzschläge lang kein Blut in den Körperkreislauf gepumpt, dadurch wird Ihnen dann schwarz vor Augen. Um dies zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, dass Sie Ihren Sport in der Intensität ausüben, dass Sie immer noch ruhig und entspannt durchatmen können.

DSC04120.jpg Das Krafttraining zahlt sich also aus - 11 Kruege!!! - Da kann der Michael nur noch bloed gucken ;-) image by schnelle

 

So können Sie auf gesundem Weg zunehmen

viele Menschen quälen sich mit ihren Pfunden herum - die meisten möchten gerne abnehmen. Aber es gibt auch Menschen, die wollen unbedingt zunehmen. Das ist gar nicht so einfach, wie es klingt, wenn Sie in dieser Situation nicht Unmengen an Süßem essen, sondern sich gesund ernähren wollen. Meine Leserin Ulrike D. befindet sich in dieser Lage - und möchte gerne wissen, wie sie mit gesunder Ernährung und Sport zunehmen kann.

Sie sollten auf jeden Fall eine gesunde Ernährung beibehalten, können diese aber aufwerten. Das geschieht durch zusätzliche Energieträger. Geben Sie zum Beispiel extra Nüsse und Rosinen in Ihr Frühstücksmüsli. Essen Sie Salate, können Sie Käse, Nüsse oder aber Avocado hinzufügen. Zwischendurch bieten sich Mixgetränke aus Obst und Milch an.

Beim Sport sollten Sie Trainingseinheiten einlegen, die gezielt Muskeln aufbauen. Das wird dann ein reines Geräte-Krafttraining sein. Mittlerweile gibt es in den meisten Fitness-Studios so genanntes Zirkeltraining. Hier trainieren Sie bestimmte Muskelgruppen für kurze Zeit, auch das regt schon den Muskelaufbau an.

Sie sollten aber, bevor Sie zu diesen Maßnahmen greifen, erst einmal Ihren Arzt aufsuchen, vor allem, wenn Sie sich ständig müde fühlen und unter Appetitmangel leiden. Dann kann nämlich auch eine Schilddrüsenerkrankung vorliegen.

DSC00364.jpg Zunehmen für Anfänger (sorry Bato :P) image by daisyngo

Kopfläuse entwickeln immer mehr Resistenzen gegen chemische Mittel

Nur Produkte verwenden, die auf physikalischem Wege wirken

[Pressefoto anzeigen]
Leobersdorf (pts/09.10.2008/09:00) - Wer bei der Bekämpfung von Kopfläusen auf Nummer sicher gehen will, sollte daher gleich die richtigen Mittel verwenden: Denn die Verbreitung von Kopfläusen liegt nicht an mangelnder Hygiene, sondern an der stark steigenden Mobilität und vor allem daran, dass Läuse Resistenzen gegen chemische Substanzen in Lausshampoos entwickeln. Deshalb sollten Sie bei "Lausalarm" nur Produkte verwenden, die die Läuse und Nissen auf physikalischem Wege bekämpfen, z.B. den 3-Phasen-Läuse-Stopp von S.Calon® und den Lauseier-Detektor Neon Nits®.

S.Calon® Haarshampoo enthält keine Insektizide und die natürlichen Wirkstoffe sind vor allem auch für Kinder sehr gut verträglich. Aufgrund seiner physikalischen Wirkweise kann es bei S.Calon® gar nicht zu Resistenzen kommen: Der pflanzliche Wirkstoff in seiner speziellen Matrix wirkt auf physikalischem Wege durch Umhüllen der Läuse und Nissen. So wird deren Gas-Austausch-System unterbunden. Durch den Luftabschluss werden die Läuse und Nissen verlässlich abgetötet. Im Gegensatz zu Insektiziden. Sie wirken als Nervengift und können daher auf Nissen gar nicht wirken, da diese noch kein entwickeltes Nervensystem besitzen!

Ergänzend zum Laus-Shampoo gibt es noch den S.Calon® Umgebungs-Spray für alle nicht waschbaren Gegenstände (Sofas, Matratzen, Autositze, Kopfstützen etc.) und für alles Waschbare das S.Calon® Waschmittel.

Wichtig für eine effektive Bekämpfung der Läuse und Nissen ist die Behandlung mit einem physikalisch wirkenden Lausshampoo. In einer Studie der London School of Hygiene and Tropical Medicine wurde von Forschern beobachtet, dass Kopfläuse immer mehr Resistenzen gegen chemische Mittel entwickeln. Verwenden Sie daher für eine Lausbehandlung nur Mittel, die auf physikalischem Wege die Läuse bekämpfen: z.B. S.Calon®. Die Wirksamkeit und Verträglichkeit von S.Calon® wird laufend in klinischen Studien geprüft.

Nach der "Läuse-Behandlung" müssen die Nissen mit einem sehr feinen Kamm aus dem Haar gekämmt werden. Der S.Calon® Nissenkamm hat einen handlichen Kunststoffgriff und eine feine, unnachgiebige Metall-Microzahnung.

Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, verwenden Sie den "Neon Nits Laustest". Dieser Lauseierdetektor - ein Spray aus der Apotheke - färbt die winzig kleinen Lauseier (nur bis zu 0,3 mm groß) strahlend weiß ein und macht sie so auf dem Kopfhaar leicht sichtbar. Er erleichtert die Suche und das Auffinden der Lauseier auf dem Kopfhaar und damit das Auskämmen. Dieser innovative Laustest ist vollkommen ungefährlich und unbedenklich für Kopfhaar und Kopfhaut, da er keine Insektizide enthält. Deshalb ist er für Erwachsene und auch für Kinder geeignet.

Denn neben der Behandlung mit einem Lausshampoo ist das Auskämmen der Nissen mit einem sehr feinen Kamm die wirksamste Behandlungsmethode gegen Kopfläuse. Zu diesem Ergebnis ist eine Studie der London School of Hygiene and Tropical Medicine gekommen: Personen, die dieses Verfahren anwenden, konnten ihre Kinder dreimal effektiver von Läusen befreien als eine Kontrollgruppe, die Mittel auf chemischer Basis gegen Läuse benutzten.

Weitere Infos und Tipps finden Sie auf http://www.frank-as.at
, die Produkte gibt es in Ihrer Apotheke. (Ende)


Aussender: FRANK & Co. Ges.mbH Apothekenservice

Ansprechpartner: Hannelore Raimund
email: raimund@frank-as.at

Tel. +43-(0)2256-62013



Psychologie: Blumen sprechen zum Gehirn

London (ddp). Ein Blumenstrauß sagt mehr als tausend Worte - und das im ganz wörtlichen Sinn, wie ein dänisches Forscherteam gezeigt hat: Symbolische Geschenke oder Gesten wie das Überreichen eines Rosenbouquets aktivieren im Gehirn die gleichen Bereiche, die auch für das Verarbeiten von Sprache zuständig sind. Sieht man die Blumen hingegen in einem anderen Umfeld wie etwa auf einer blühenden Wiese, bleibt diese Reaktion aus. Die Sprachzentren im Gehirn können also viel mehr als lediglich Wörter abarbeiten, lautet das Fazit von Studienleiter Kristian Tylén und seinen Kollegen. Sie erkennen auch Symbole, die allein durch eine Veränderung des Kontexts aus normalen Alltagsgegenständen entstehen. Über die Arbeit des Teams von den Universitäten in Odense, Aarhus und Højbjerg berichtet das Magazin «New Scientist» (11. Oktober, S. 16).

Die Forscher zeigten einigen Freiwilligen Bilder von Gegenständen in zwei verschiedenen Kontexten: Einmal waren sie so arrangiert, dass sie eine symbolische Bedeutung bekamen wie etwa ein auf einer Türschwelle abgelegter Blumenstrauß, und einmal waren sie in einem vertrauten Umfeld zu sehen, wie etwa blühende Blumen in einem Garten. Während sich die Probanden die Bilder ansahen, beobachteten die Wissenschaftler ihre Gehirne mit Hilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie, mit der der Blutfluss und damit die Aktivität der verschiedenen Hirnregionen sichtbar gemacht werden kann.

Das Ergebnis: Auf den symbolischen Kontext reagierten Hirnregionen wie der Gyrus fusiformis, der auch fürs Lesen zuständig ist, und der an der Entschlüsselung von Sprachbedeutung beteiligte untere frontale Cortex messbar stärker als auf die natürliche Umgebung. Auch Kunstinstallationen, die an ungewöhnlichen Orten platziert waren, riefen eine Aktivität hervor, die sonst vor allem mit Sprache in Verbindung gebracht wird - und zwar vor allem in den Arealen, in denen ungewöhnliche Metaphern verarbeitet werden.

Die Beobachtungen ergänzen frühere Ergebnisse, nach denen auch Körpersprache und Gesichtsausdrücke vom Gehirn ähnlich behandelt werden wie Sprache. «Das zeigt, dass Sprache mit vielen unserer Aktivitäten verflochten ist», fasst Tylén zusammen. Die traditionellen Sprachzentren im Gehirn sollten daher eher als allgemein für Symbole und deren Bedeutung zuständige Areale betrachtet werden.

blumen.jpg 03 WOHENENDE image by ali2710S

Schmerzmittel: Körperprotein wirkt achtmal länger als Morphium

Cambridge (ddp). Forscher haben ein körpereigenes Schmerzmittel entdeckt, das effektiver ist als Morphium: Es unterdrückt Schmerzen genauso gut, wirkt aber achtmal länger als das Opiat. Überraschenderweise ist die Substanz ein alter Bekannter für die Forscher: Es handelt sich um ein Protein namens Prostataspezifische Saure Phosphatase (PAP), das bisher nur als Tumormarker in Erscheinung getreten ist. Tatsächlich kommt es jedoch auch in Nervenzellen vor, die für Schmerzempfindungen zuständig sind, und verwandelt dort schmerzverursachende Botenstoffe in solche, die Schmerzen unterdrücken. Ein künstlicher Eingriff in diesen Mechanismus könnte eine effektive Möglichkeit sein, Schmerzen für längere Zeit in den Griff zu bekommen, berichten die Wissenschaftler um Mark Zylka von der Universität von North Carolina in Chapel Hill im Fachmagazin «Neuron» (Bd. 60, S. 111).

Bei Untersuchungen an Mäusen, denen das Gen für PAP fehlte, konnten die Forscher auch eine verminderte Aktivität eines Markers nachweisen, mit dem bereits seit vielen Jahren die Intensität von Schmerz gemessen wird. Dies spreche dafür, dass es sich bei beiden - dem PAP und dem Schmerzmarker - um ein und dasselbe Protein handele, schreiben die Wissenschaftler.

Eine weitere Überraschung: Der vermeintliche Schmerzmarker entpuppte sich als effektives Schmerzmittel. Die genetisch veränderten Mäuse reagierten nämlich empfindlicher auf Schmerzen, die durch Entzündungen oder eine Schädigung von Nerven ausgelöst wurden. Zudem nahm die Schmerzempfindlichkeit wieder ab, wenn die Wissenschaftler hohe Mengen an PAP in das Rückenmark der Mäuse injizierten. Im Vergleich zu einer Dosis Morphium, deren Wirkung nach fünf Stunden nachlässt, unterdrückte eine Dosis PAP den Schmerz für bis zu drei Tage.

In weiteren Experimenten konnten die Forscher zeigen, wie das Enzym PAP wirkt: Werden die für Schmerzen zuständigen Nervenzellen gereizt, setzen sie unter anderem den Energieträger ATP frei, was letztlich dazu führt, dass das Gehirn ein Schmerzgefühl auslöst. PAP wandelt das ATP nun jedoch in Adenosin um, indem es einen Teil abspaltet. Dieses Adenosin hemmt die Übertragung von Schmerzsignalen, was wiederum die Schmerzen lindert.

Zylka und sein Team suchen nun nach weiteren Proteinen, die ebenfalls zu dieser Spaltreaktion fähig sind. «Es ist zwar möglich, dass PAP selbst für eine Behandlung von Schmerzen eingesetzt werden kann, jedoch nur in Form von Injektionen wie bei Morphium», erläutert der Wissenschaftler. «Wir würden es aber lieber so modifizieren, dass es in Tablettenform eingenommen werden kann».

Schmerz.jpg Schmerz image by luschdig

Grippeimpfung: Expresslieferung für die Lunge

München (netdoktor.de) - Impfstoffe zum Grippeschutz verbreichen Ärzte normalerweise per Spritze. Weitaus besser schützen könnte aber ein Verfahren, mit der der Wirkstoff direkt in die Lunge gebracht wird.

Für ihre Experimente verabreichten Philip Sutton und seine Kollegen von der University of Melbourne Schafen eine Grippeimpfstoff mithilfe eines Bronchoskops über die Luftröhre. Eine Vergleichsgruppe erhielt ihren Impfschutz per Injektion. Dabei zeigte sich, dass die lungengeimpften Tiere 1000 Mal mehr Antikörper in den Atemorganen gebildet hatten als ihre wolligen Artgenossen mit klassischem Grippeschutz.

Da Grippeviren per Tröpfcheninfektion direkt in die Atemwege gelangen, ist die Abwehrkraft in der Lunge entscheidend, um die Infektion im Keim zu ersticken. „Die Methode könnte sogar helfen, die Ausbreitung von Grippeviren zu verlangsamen, weil die Krankheitserreger neutralisiert werden, bevor der Infizierte andere anstecken kann“, erklärt Studienleiter Sutton.

Vor allem im Falle einer globalen Grippepandemie könnten die Vorteile des Verfahrens entscheidend sein: Zum einen, indem es womöglich die Ausbreitung verlangsamt, zum anderen, weil in weltweiten Krankheitswellen Engpässe an Impfstoff drohen, und mit der Lungenimpfung die einzelnen Dosen verringert werden könnten.
Bislang ist das Verfahren für den Menschen allerdings noch ungeeignet, das etwas unangenehm Prozedere ist. Dabei schiebt der Arzt einen Schlauch durch die Luftröhre bis zu den Bronchien. (cf)

canard-grippe-aviaire-moselle.jpg canard image by rwibelbimb

Was löst das Aufblühen von Herpesbläschen aus?

Diese Frage stellte mir NA-Leser Ralf P. gestern. Die meisten Geplagten machen die Erfahrung, dass vor allem seelischer Stress ihnen zusetzt. Andere Auslöser können sein:

  • zu starke Sonneneinwirkung
  • zahnärztliche Behandlungen
  • Fieber, Erkältungen, Grippe
  • Menstruation und Hormonschwankungen in den Wechseljahren
  • Verletzungen
  • seelische Probleme
  • Ekelgefühle
  • eine allgemein geschwächte Abwehr.

So bekämpfen Sie Herpes mit Naturheil- oder Hausmitteln

Betupfen Sie die Bläschen sechsmal am Tag mit einem sterilen Mulltupfer aus der Apotheke, auf den Sie zuvor etwas Honig gegeben haben. In gut zwei Tagen heilen die Bläschen aus – schneller als mit der Salbe aus der Apotheke. Sofern Sie den Honig nicht abschlecken – er sollte jeweils mindestens 15 Minuten einwirken. Auch mit Propolis-Präparaten wurden gute Erfahrungen bei Herpes gemacht.

Schmerzlindernd wirken Eiswürfel, die Sie in ein Stofftaschentuch einwickeln und kurz auf die betroffenen Stellen halten. Manche Betroffene schwören auf Teebaumöl. Es sollte aber stets frisch zubereitet sein, denn es verdirbt schnell. Garantiert wirken Melissetinkturen. Ein Homöopath kann Ihnen auch mit homöopathischen Verschüttelungen helfen.

190px-Herpes_labialis_-_opryszczka_.jpg hahahaha image by britchs16

Tiere: Weltmeister im Einfühlungsvermögen

Kinder und Tiere sind dem Kosmos noch näher als wir Erwachsenen, glaubt NA-Leserin Birgit, die mir aus Schweden gemailt hat. „Meine Erfahrung mit Tieren ist, dass man in ihnen die treuesten Freunde hat, wenn man ihnen dasselbe Einfühlungsvermögen und denselben Respekt entgegenbringt wie sie uns." Dann fliegt der Papagei nicht fort, obwohl er es könnte, die Katze bleibt im Haus, obwohl sie hinaus kann, der Hund kommt von seinen Ausflügen treu wieder heim. Zuhauf hören wir Geschichten von Tieren, die viele Kilometer hinter sich brachten, um ihre verloren geglaubten Menschenfreunde wiederzufinden.

„Leider ist Einfühlungsvermögen in der heutigen Welt nicht mehr gefragt, weder Menschen gegenüber und noch weniger gegenüber Tieren", bedauert Birgit. Von ähnlichen Erfahrungen berichtet Leserin Matejka. Ihre Familie hatte seit kurzem einen Hund, der eigentlich für die Kinder angeschafft worden war. Doch schon nach kurzer Zeit waren Mutter und Hund ein Herz und eine Seele: „Die Hündin war mein Ein und Alles. Es gab Zeiten, in denen es mir nicht gut ging, und sie war immer an meiner Seite und trauerte mit mir. Sie war einfach Klasse." Leider ist dieses wunderbare Tier in der vergangenen Woche noch sehr jung gestorben und Matejka schreibt, es bräche ihr das Herz: „Mein Herz tut buchstäblich weh!" Das kann ich verstehen, denn ich musste im Laufe meines Lebens auch schon einige Tiere beerdigen. Das tut kaum weniger weh, als wenn Sie einen Menschen verlieren. Manchmal sogar mehr ...
 
Hund.jpg image by Asterix04

Gähnen: Warum es ansteckend wirkt

Lübeck (ddp). Stellen Sie sich einmal einen gähnenden Menschen vor. Er legt den Kopf in den Nacken und reißt den Mund weit auf, bis es im Kiefergelenk schon bedenklich knackt. Er kneift die Augen zusammen, atmet tief ein und lässt dabei ein lautes «Uuuuaaaaah» ertönen. Wenn Sie nun auch schon losgähnen, liegt das wahrscheinlich am natürlichen Imitationsreflex. «Wir haben die natürliche Tendenz, Bewegungen, die wir selbst gut kennen, automatisch nachzuahmen, wenn wir sie bei anderen beobachten», sagt Professor Ferdinand Binkofski von der Universität Lübeck. Die Ursache dafür vermuten Wissenschaftler in den im Gehirn angesiedelten Spiegelneuronen.

Diese Nervenzellen, die in Versuchen mit Affen entdeckt wurden, haben zweierlei Funktionen: Sie können einerseits von sich aus eine Bewegung auslösen. Sie können andererseits aber auch die Bewegung einer anderen Person wahrnehmen und daraufhin die gleiche Bewegung in Gang setzen. «Nicht jede Bewegung regt zur Imitation an. Es sind hauptsächlich solche, die man auch selbst oft durchführt, wie beispielsweise ein Lächeln oder das Kratzen am Kopf», sagt der Neurologe. Auch Emotionen wie Wut oder Trauer würden durch diese Nervenzellen gespiegelt. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese Spiegelneuronen auch im menschlichen Gehirn vorhanden sind.

Im Alltag werden die Spiegelneuronen also oft aktiviert, wenn man jemand anderen bei einer Tätigkeit beobachtet, davon liest oder darüber spricht. Doch nicht immer wird die entsprechende Bewegung auch ausgeführt. «Der Verstand unterdrückt diesen Imitationsimpuls meistens», erklärt Binkofski. Sei man jedoch abgelenkt oder erschöpft, könne man die Spiegelneuronen weniger gut kontrollieren und die Hemmschwelle, die Imitation durchzuführen, sinke: «Das merkt man beispielsweise daran, dass man immer zurücklächelt, wenn man unvermittelt von jemandem angelächelt wird.»

In Situationen, in denen andere gähnen, mangele es oft an Konzentration. «Befindet man sich in derselben Situation wie diese Leute, ist man selbst meist ebenfalls müde oder gelangweilt. Man hat also nicht mehr die volle Kontrolle über seine Gesichtszüge und ist außerdem ohnehin schon zum Gähnen bereit», erläutert Binkofski. Sei man selbst ausgeruht und völlig fit, lasse man sich daher auch nicht so leicht mit der Gähnepidemie infizieren.

weisser_tiger_gaehnen.jpg Eistiger image by Marie-Christin

Müdes Herz: Sanfter Sport macht wieder fit

Düsseldorf (ddp). Einem schwachen Herz geht in der Regel eine Vorgeschichte voraus: über lange Zeit Bluthochdruck, ein Infarkt oder Herzklappenfehler. Hinweise für Herzschwäche sind Luftnot, Ödeme (Schwellungen des Gewebes) und Ermüdbarkeit - und die sollte man ernst nehmen, wie Professor Gerd Heusch, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DKG), eindringlich rät.

Mediziner sprechen von sogenannter chronischer Herzinsuffizienz. Wer sich damit bei einem Kardiologen in Behandlung begibt, kann laut Heusch mit «ausgezeichneten Therapiemöglichkeiten» rechnen, vor allem auf der Basis wirksamer Medikamente. Auch regelmäßige Bewegung beziehungsweise Sport kann dazu beitragen, ein geschwächtes Herz-Kreislaufsystem wieder zu stärken. Voraussetzung ist allerdings, dass die Belastung moderat bleibt und in Absprache mit dem Arzt erfolgt.

tc20stance.jpg tai chi image by whitedragonuk_2008

Schimmelpilze: Eigenschutz durch Biofilm

Heidelberg (ddp). Eingeatmete Schimmelpilze können für Patienten mit geschwächtem Immunsystem zur Gefahr werden. Oftmals versagen sowohl Immunabwehr wie auch Medikamente bei der Bekämpfung der Sporen. Mediziner des Universitätsklinikums Heidelberg haben jetzt möglicherweise entdeckt, warum die Schimmelpilze derart resistent sind: Sie können in der Lunge einen Biofilm ausbilden, der sie wie ein Schutzwall für die körpereigene Abwehr sowie für Medikamente unerreichbar macht, wie das Klinikum mitteilt.

Von Bakterien und Hefepilzen war diese Strategie bereits bekannt. Dass sich auch Schimmelpilze wie der weit verbreitete «Aspergillus fumigatus» auf diese Weise den Bekämpfungsmaßnahmen entziehen können, zeigten die Forscher durch Laborversuche mit menschlichen Lungenzellen. Die Schimmelpilze bilden Biofilme aus, in denen sie wie in einem Kokon ungestört existieren können. Die Biofilme ähneln einer Schleimschicht und bestehen hauptsächlich aus Wasser, in dem Nährstoffe wie Zuckermoleküle und Eiweiße gelöst sind. Ob die Biofilmbildung tatsächlich für das Scheitern von medikamentösen Therapien bei Patienten verantwortlich ist, müssen allerdings noch weitere Untersuchungen zeigen.

Der Schimmelpilz «Aspergillus fumigatus» gehört zu den am weitesten verbreiteten Arten auf der Erde. Er kommt sowohl im Eis der Antarktis als auch in der Sahara vor. Für gesunde Menschen ist er in der Regel harmlos. «Jeder von uns atmet täglich eine Vielzahl von Pilzsporen ein, aber unser Immunsystem wird damit fertig», sagt der Heidelberger Mediziner Professor Frank-Michael Müller.

Gefährlich wird der Pilz für Patienten, die ein geschwächtes Immunsystem haben, wie beispielsweise Krebskranke, HIV-Infizierte und Patienten mit angeborenen Immundefekten. Innerhalb weniger Tage erkranken die Patienten schwer. Mitunter versagen Medikamente völlig und der Verlauf endet tödlich. Jährlich sterben in Deutschland den Angaben zufolge etwa 2500 Menschen mit geschwächtem Immunsystem an einer Infektion durch «Aspergillus fumigatus».

bg0546.jpg Aspergillus m. Methylenblau (Schimmelpilz) image by ZsFotos

Bluthochdruck: Hühnersuppe wirkt senkend

Davis (ddp). Hühnersuppe hilft nicht nur bei Erkältung, sondern möglicherweise auch bei hohem Blutdruck. Allerdings kommt es auf die genaue Auswahl der Zutaten an: Hühnerbeine oder -füße in der Suppe scheinen wirkungsvoller zu sein als die Brust, wie japanische Wissenschaftler erklären. Denn diese Geflügelteile enthalten Eiweiße, die ähnlich wie Medikamente wirken, mit denen Bluthochdruck behandelt wird. Die Forscher um Ai Saiga von der Firma Nippon Meat Packers in Ibaraki stellen ihre Ergebnisse im Fachmagazin «Journal of Agricultural and Food Chemistry» vor (DOI: 10.1021/jf072669w).

Frühere Studien hatten schon gezeigt, dass kollagenartige Eiweiße aus Hühnerbrust ähnlich wie sogenannte ACE-Hemmer wirken, die als Blutdrucksenker verwendet werden. Da die Menge der Hühnerbrust-Proteine für die Behandlung von Bluthochdruck allerdings zu gering ist, testeten die Wissenschaftler Kollagenextrakt aus Hühnerbeinen an Ratten mit Bluthochdruck. Dabei fanden sie vier Proteinmischungen, die wirkungsvoll und dauerhaft den Blutdruck senken konnten.

Weltweit haben etwa eine Milliarde Menschen einen zu hohen Blutdruck. Da diese sogenannte Hypertonie zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfall führen kann, ist es wichtig, hohem Blutdruck entgegenzuwirken. Funktionelle Lebensmittel, die bestimmte gesundheitsförderliche Stoffe enthalten, könnten eine vorbeugende Maßnahme sein. In Japan werden beispielsweise Dickmilch, Thunfisch und Sardinen schon ob ihrer blutdrucksenkenden Wirkung vermarktet.

blutdruck.jpg mir is schlecht image by ginaaaale

October 08

Zahnpflege: Zuckerfreie Kaugummis für unterwegs

Darmstadt (ddp). Nur wenige Leute tragen ihre Zahnbürste den ganzen Tag bei sich. Fernab der heimischen Nasszelle findet sich außerdem meist auch nur schwerlich ein geeigneter Ort für die intensive Zahnpflege. Wer seinen Zähnen unterwegs trotzdem etwas Gutes tun möchte, kann dazu fürs erste zu einem Kaugummi greifen. «Ein Kaugummi kann die Zähne nach dem Essen bei ihrer Regenerierung sinnvoll unterstützen», sagt Matthias Lehr vom Verein für Zahnhygiene in Darmstadt.

Verschiedene Lebensmittel entzögen den Zähnen beim Essen wichtige Mineralien, wodurch der Zahnschmelz an Widerstandskraft verliere. «Im Speichel sind Mineralien enthalten, die dieses Defizit wieder ausgleichen. Die Kaubewegungen beim Kaugummi-Kauen erhöhen den Speichelfluss und sorgen damit für eine schneller Regeneration des Zahnschmelzes», erklärt Lehr. Zudem würden Speisereste mit dem Speichel schneller abtransportiert und so das Risiko von Ablagerungen gemindert. «Während man einen Kaugummi kaut, bewegt sich die Zunge außerdem fortwährend im Mund hin und her. Dadurch werden die Zähne zusätzlich gereinigt», sagt Lehr.

Der Kaugummi müsse zu diesem Zweck allerdings unbedingt zuckerfrei sein, da er den Zähnen sonst eher schade als nütze. «Spezielle Zahnpflegekaugummis enthalten oft noch zusätzliche Mineralien, die den Regenerationseffekt beschleunigen können, und Mikroputzkörper zur effektiveren Reinigung. Der Pflegeeffekt eines normalen Kaugummis ist jedoch bereits ausreichend», sagt Lehr.

Mit der entspannten Kiefergymnastik zwischendurch ist es allerdings nicht getan. «Kaugummis können Zahnbürste und Zahnpasta nicht ersetzen», warnt Lehr. Man sollte seine Zähne also trotzdem mindestens zweimal täglich gründlich putzen.

 extra.gif Kaugummi genau wie Kaffee - unentbehrlich^^ image by jennycfd

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