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Stans Space

Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen.

Stanislav koculla

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Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, 
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
 
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Um diesen Weg kürzer zu machen
komme ich zu dir
um dir ein Wundervolles Harmonisches
Wochenende
voller Sonnenschein
zu Wünschen !
Mein Motto der kürzeste Weg zu einem Menschen ist sein Herz .
Drum sende ich dir
ganz liebe Grüße !
 
DANI
2 days ago
Peterwrote:

 

 

 

viele <3liche

Grüße Peter

allias

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June 1
Laureen F.wrote:

 

 

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 Nice week!


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

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May 25
Laureen F.wrote:

 

 

 

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 Nice dreams!


 


 

 

 

 

 

 

 

 

        

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                


 

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May 20
Wieder ist es Montag und der alltag hat uns wieder ,
schön ist es dann zu wissen das es uns nicht nur alleine so geht .
Da sitzen wir wohl alle im gleichen Boot .
Drum wünsche ich dir das der Alltagstress gering ist und das du gut durch die neue
Woche kommen wirst .
Lg Dani
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Verfasserin Jaqueline Wisse

Boot voller Freu(n)de

Die Erde entfaltet uns ihre Weisheit,

wenn wir ihre Sprache verstehen lern.

Sie erzählt uns doch so gern,

von Pech und Glück, von Liebe und Leid.

Das Wasser erzählt uns seine Geschichte,

wir müssen dem Sprudeln nur leben geben

und uns aus dem Staub erheben.

Dann zeigen wie ihm unser Gesichte.

Das Brot, das wir brechen, ist froh darüber,

es will, dass wir Menschen hilfsbereit sind.

Egal ob Erwachsener, Alter oder Kind.

Denn den meisten ist es doch schon über.

Das Leben zeigt auf uns einen Weg,

am Hafen können wir ihn verlassen.

Das Leben wird uns nicht hassen,

nur: welches ist der richtige Steg?

Die Liebe schubst sanft uns ins Boot hinein,

wir haben Brot und Wasser darin.

Das Leben der Erde, alles ergibt Sinn

und wir sind sicher nicht allein.

Das Boot schippert gradewegs ins Glück,

die anderen Leute an Bord sind erfreut.

Zusammen ertragen sie Wind, Sturm und Leid,

doch trotzdem wollen sie nicht zurück.

In so ein Boot steigt jeder Mal ein,

mit anderen Menschen an der Seite.

Das sind die sichersten Geleite!

Denn nur ein wahrer Freund –

steigt mit dir hinein!


May 18
There are no photo albums.
 
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April 30

Warzenviren werden in Schwimmbädern und Fitnessclubs „weiter gereicht

 
Wenn Sie mehrere Warzen haben, sollten Sie zunächst dennoch einen Hautarzt aufsuchen, damit er feststellen kann, ob es sich bei Ihren Warzen wirklich um welche handelt oder ob es einfach kleine Hautwucherungen sind, die sich oft mit dem Alter einstellen. Diese reagieren natürlich nicht auf die genannten Mittel gegen Warzen Der Hautarzt kann die Warzen und Hautwucherungen mit Elektroninstrumenten "verkochen", mit Kältetherapie vereisen, mit Laserstrahlen verdampfen oder mit einem Zellgift bepinseln. Sie können aber auch in der Apotheke Warzenpflaster oder salizylsäurehaltige Lösungen zur Schältherapie kaufen. Abzuraten ist von aggressiven, ätzenden Mitteln wie Höllenstein (Silbernitrat) oder Eis-Essig, denn sie können zu Entzündungen führen.

Stellen Sie Warzen im Genital- oder Analbereich fest, sollten Sie auf jeden Fall einen Arzt konsultieren. Das Warzenvirus, das diese Infektionen auslöst, wird für die Entstehung von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich gemacht.

Klassische Übertragungsstätten insbesondere für Fußsohlenwarzen (Plantar- oder Dornwarzen) sind Swimmingspools, Badeanstalten, Sporthallen, Fitnessclubs und Umkleideräume. Die Viren werden entweder durch den direkten Kontakt oder über Gegenstände "weiter gereicht". Sie können bis zu 20 Monate in Ihren Zellen schlummern, bevor sie sich bemerkbar machen.

 

 

 


Ihre schnellsten Maßnahmen gegen die Schweinegrippe

 
Diese Form der Grippe wird ebenso wie die Influenza, die Echte Grippe, durch Tröpfcheninfektion übertragen - also etwa durch Husten, Niesen, Umarmen oder Küssen. Prinzipiell können die Viren auch an Flächen haften, die infizierte Personen angefasst haben. Die Symptome der Schweinegrippe sind denen der saisonalen Grippe ganz ähnlich: Sie machen sich ganz plötzlich bemerkbar, es kommt zu einem heftigen Fieberanstieg, Erschöpfung, einem schweren Krankheitsgefühl, Atemnot und Gliederreißen.

Die Zeit von der Ansteckung bis zum Ausbruch der Symptome kann wenige Stunden bis zu drei Tagen betragen. In dieser Zeit werden schon ansteckende Viren ausgeschieden. Bei gesunden Erwachsenen beträgt die Zeit, in der sie andere anstecken können, etwa sieben Tage. Ein Impfstoff ist bereits in der Entwicklung.

Ist in Ihrem Umfeld jemand definitiv erkrankt, vermeiden Sie den Kontakt gänzlich - sofern dies möglich ist.

Wenn Sie den Verdacht haben, Sie hätten sich angesteckt oder jemand den Sie näher kennen, verzichten Sie auf einen engeren Kontakt. Küssen und Knutschen Sie nicht.

Waschen Sie sich so oft es geht die Hände - für mindestens 20 Sekunden mit Seife und warmen Wasser.

Wenn Sie niesen müssen, niesen Sie nicht in die Hand, sondern in die Armbeuge oder die Achselhöhe, sonst verteilen Sie mögliche Krankheitskeime schon beim nächsten Handschlag weiter.

Das amerikanische Zentrum für Krankheitskontrolle empfiehlt das Tragen eines Mundschutzes, um die Ausbreitung der Viren einzuschränken.

Diese Grippe wird nicht durch den Genuss von Schweinefleisch übertragen. Auf rohes Schweinefleisch sollten Sie allerdings verzichten. Das Virus wird durch Erhitzen auf 72 Grad Celsius abgetötet.

schwein.jpg schwein image by lila-spritzi
April 28

News - Raubkopierer

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Das "Raubkopieren", zumindest das im privaten Bereich, wurde kaum verfolgt. Doch die Zeiten ändern sich !

In der letzten Zeit kommt es jedoch auch vermehrt zur Verfolgung von Personen, die zum "Eigenbedarf" kopieren und tauschen. Einige Institutionen setzen sogar eigens entwickelte Software ein, die Urheberrechtsverstöße in Tauschbörsen protokolliert und an die Strafverfolgungsbehörden weiterleitet.

Welche Strafen drohen einem Raubkopierer also?
Zunächst einmal ist jede Verletzung des Urheberrechts strafrechtlich relevant. Das heißt, eine Vervielfältigung zum privaten Gebrauch, die nicht durch das Urheberrecht gestattet ist (zum beispielsweise das Kopieren einer geschützen CD), kann genau so verfolgt werden, wie der Verkauf hunderter Raubkopien über das Internet. Die Strafen variieren jedoch, je nachdem ob das Kopieren zu privaten oder zu kommerziellen Zwecke erfolgt. Das Gesetz sieht für "normale" Vergehen Geldstrafen sowie Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren vor. Bei einem gewerblichen Vertrieb droht neben einer Geldstrafe ein Gefängnisaufenthalt von bis zu fünf Jahren. Eine solche "Gewerblichkeit" kann schnell erreicht sein. Sie liegt immer dann vor, wenn mit dem Verkauf von Raubkopien ein Gewinn erzielt wird. Sei es bei einer Versteigerung von Raubkopien über Ebay oder beim Verkauf von selbst gebrannten CDs an Schulkameraden.

Wer zudem auch noch Kopierschutzverfahren umgeht oder Hilfsmittel zum Knacken eines Kopierschutzes (z. B. entsprechende Software) verbreitet, kann mit Geldstrafen bis 100.000 Euro und Freiheitsstrafen bis zu einem Jahr bestraft werden. Mittlerweile ist es sogar verboten auf seiner Website einen Link zu einem ausländischen Hersteller eines Brennprogramms zu setzen, dessen Software das Aushebeln von Kopierschutzmethoden ermöglicht. Daher ist zum Beispiel ein Hinweis auf die bekannte Software AnyDVD an dieser Stelle möglich, ein Link zur Website ist jedoch verboten, weil damit "vorsätzlich Beihilfe zu einer unerlaubten Handlung" geleistet würde.

Darüber hinaus muss auch zwischen strafrechtlichen und zivilrechtlichen Sanktionen unterschieden werden.

Das bedeutet, dass Raubkopierer nicht nur von Polizei und Staatsanwaltschaft verfolgt werden können. Auch die Rechteinhaber können rechtliche Schritte einleiten und Schadensersatz- und Unterlassungsansprüche geltend machen.Vor allem die Schadensersatzforderungen können einen Raubkopierer sehr teuer zu stehen kommen.


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Dem Gelegenheitskopierer drohen daher die Sanktionen eher von Seiten der Rechteinhaber, die sich mit Schadensersatzforderungen auch an die Downloader, also die "kleinen Fische" wenden können. In der Vergangenheit hat vor allem die Musikindustrie Klagen gegen die Nutzer von Internet-Tauschbörsen angestrengt. Zwar werden hier vor allem Nutzer verfolgt, die auch selber eine große Anzahl an Dateien anbieten. Es traf jedoch auch Computerbesitzer, die nicht in großem Stil Kopien über das Internet verbreiteten, sondern lediglich einige Filme oder Musikalben herunterluden. Doch trotz diverser "Erfolgsmeldungen" der Industrie, die von Tausenden verklagten Nutzern spricht: Zu einem Gerichtsurteil kommt es so gut wie nie. In der Regel werden die Verfahren gegen die Zahlung von zumeist einigen tausend Euro eingestellt.

Dennoch ist das Herunterladen von klar illegalen Medien (z. B. aktuellen Kinofilmen) sowie das Anbieten von geschützen Dateien verboten. Es ist tatsächlich der Fall, dass kein Nutzer im Internet anonym ist, sondern durchaus ermittelt und belangt werden kann.

Arbeitsrhythmus: Gehirne haben Taktgefühl

 
London (ddp). Gehirnzellen arbeiten in einem bestimmten Rhythmus am besten. Bei Krankheiten wie Schizophrenie und Autismus werden Informationen zwar aufgenommen, aber nicht richtig verarbeitet. In beiden Fällen schwingen die Nervenzellen nicht im richtigen Takt, wie Karl Deisseroth von der Universität in Stanford und seine Kollegen herausgefunden haben. In Versuchen mit Mäusen konnten die Wissenschaftler die sogenannten Gammawellen gezielt einstellen. Dabei veränderte sich die Leistung des Gehirns beim Verarbeiten von Informationen, wie die Forscher im Fachmagazin «Nature» (Online-Vorabveröffentlichung, doi: 10.1038/nature07991) berichten.

Gammawellen erscheinen beim Messen von Hirnströmen immer dann, wenn sich die Probanden stark konzentrieren oder lernen. Für ihre Entstehung sei eine bestimmte Art von Neuronen verantwortlich, die das Protein Parvalbumin erzeuge, konnten die Forscher zeigen. Die Wissenschaftler entwickelten dazu eine Technik, mit der sie einzelne Zellen genetisch verändern und mit Licht stimulieren können. Regten sie auf diese Weise bei Experimenten mit Mäusen die Parvalbumin-Neuronen an, produzierten diese Gammawellen. Hemmten die Forscher die Zellen hingegen, so unterdrückten diese die Wellen.

Deisseroth und sein Team konnten auch sehen, dass das Zusammenspiel der Neuronen und Gammawellen einen erheblichen Einfluss auf die Geschwindigkeit des Informationsflusses hat. Die Schwingungen sollen vor allem bei der Informationsübertragung zwischen verschiedenen Zelltypen im Gehirn eine wichtige Rolle spielen. Bei Autisten weisen die Gammawellen eine andere Intensität auf, während bei Schizophrenie zu wenig Parvalbumin-Neuronen vorhanden sind.

NachtzumTag.jpg Nacht zum Tag image by DanceboyHavanna

Gegen Orangenhaut helfen weder Creme noch elektrische Geräte

 

Gegen Orangenhaut gibt es durchaus ein Mittel - zumindest wenn Sie der Werbung glauben. Viele Cremes, Salben und Öle sollen helfen, dass die Dellen an Po und Oberschenkeln verschwinden oder gar nicht erst entstehen. Aber sie alle haben eines gemeinsam: Im Anwendertest versagen sie alle.

Das hat die Stiftung Warentest herausgefunden, die 300 Frauen gebeten hatte, vier Wochen lang verschiedene Produkte gegen Orangenhaut, die so genannte Cellulite, zu testen. Sowohl die zehn Kosmetik-Produkte als auch die beiden Geräte, die die Testpersonen ausprobierten, zeigten keinen echten Erfolg.

Eine sichtbare Verbesserung brachte keines. Die Dellen waren weder gemildert noch reduziert - von einer Besserung kann also keine Rede sein. Viel besser ist es, so die Tester, wenn Sie das Geld, dass Sie normalerweise für die Produkte ausgeben würden, anders anlegen. Ernähren Sie sich fettarm und Bewegen Sie sich. So können Sie Ihr Bindegewebe und damit die Orangenhaut besser beeinflussen als mit den Produkten der Kosmetik-Industrie.

orange.jpg kait? image by kait67x

Warum immer nur Süßes? Regen Sie mit Bitterstoffen Ihre Gesundheit an

 

Haben Sie schon einmal eine Tasse ungesüßten Salbeitee getrunken? Wahrscheinlich werden Sie allein bei der Vorstellung erst einmal zusammenzucken. Denn der Tee ist recht bitter - Sie müssen sich an diesen Geschmack wirklich gewöhnen. Aber gerade diese Bitterstoffe sollten Sie schätzen lernen. Sie können sie als Naturheilmittel bezeichnen: Die Stoffe wirken sich nicht nur positiv auf Ihren Verdauungstrakt aus, sondern haben auch großen Einfluss auf Ihr Herz-Kreislauf-System und auf die Harnwege.

Bitterstoffe - ein Schlüssel zu Ihrer lebenslangen Gesundheit

  • Bitter hilft Ihnen zu entsäuern. Die Kräuter und Pflanzen in denen die Bitterstoffe enthalten sind, bringen basische Verbindungen in Ihren Körper. Dadurch können sie einen erhöhten Säurespiegel, beispielsweise durch ungesunde Ernährung, ausgleichen. Zudem sind Bitterstoffe in der Lage, einen Basenvorrat im Körper anzulegen.
  • Bitter regt Ihre Verdauung an. Schon in der Mundhöhle beginnen die Bitterstoffe, Ihre Verdauung zu unterstützen. Denn sobald Sie den bitteren Geschmack auf Ihrer Zunge wahrnehmen, wird viel Speichel freigesetzt. Gleichzeitig sorgt ein Körperreflex dafür, dass die Produktion von Galle, Magensäure und Bauchspeicheldrüsensaft angeregt wird. Bitterstoffe sind zudem in der Lage, die Darmbewegungen anzuregen, so dass Nahrungsreste schneller ausgeschieden werden. Außerdem werden Vitalstoffe aus der Nahrung mithilfe von Bitterstoffen viel besser verdaut.
  • Bitter bringt Ihr Immunsystem auf Trab. Dadurch, dass Bitterstoffe Ihre Darmtätigkeit und die Verdauungssäfte anregen, halten sie die Darmwände geschmeidig und die Darmflora gesund. So wird auch Ihr Immunsystem aktiviert und stabilisiert.
  • Bitter hält jung. Ihr Herz-Kreislauf-System wird durch die bitteren Stoffe angekurbelt. Sie steigern die Durchblutung Ihrer Organe und verbessern so deren Funktion. Zudem halten sie die Blutgefäße flexibel und schützen Sie so vor zu hohem Blutdruck.
  • Bitter macht satt. Wenn Sie Bitterstoffe regelmäßig in Ihre Ernährung einbauen, werden Ihre Geschmacksnerven empfindlicher und sind der Industrienahrung nicht mehr so zugetan. Dadurch ernähren Sie sich gesünder - von Obst, Gemüse und Vollkornprodukten, die Sie schneller satt machen.

Ein bitterer Tee hilft gegen Verdauungsbeschwerden

Es gibt eine Reihe von Heilkräutern, die alle als Tee bei gesundheitlichen Beschwerden angewandt werden. Gerade die Bitterstoffe sind es, die sich hier positiv auf Ihr Wohlbefinden auswirken.

  • Beifuß: gegen Verdauungsstörungen
  • Benediktenkraut: gegen Sodbrennen, Gallenbeschwerden und Völlegefühl
  • Bitterklee: gegen Gallenbeschwerden und Magenkrämpfe
  • Galgantwurzel: gegen Appetitlosigkeit und Magenkrämpfe
  • Gelber Enzian: bei Verdauungsbeschwerden, die aus einem Mangel an Magensaft resultieren, aber auch bei Blähungen und Völlegefühl. Gelber Enzian hat übrigens den höchsten Bitterstoffgehalt, den es in der Natur gibt.
  • Hopfenzapfen: bei Blasen- und Nierenproblemen sowie bei Schlafstörungen
  • Mariendistel: zur Leberstärkung und gegen Reizmagen
  • Tausendgüldenkraut: bei Leberbeschwerden
  • Salbei: bei wechseljahrebedingten Schweißausbrüchen, Halsschmerzen und Husten

Sie erhalten die Kräuter getrocknet in der Apotheke und können sich hieraus einen Tee ansetzen. Nehmen Sie ein bis drei Teelöffel des Krauts, überbrühen Sie es mit kochendem Wasser und lassen Sie es dann 10 bis 15 Minuten ziehen.

Mein Tipp: Bei Verdauungsbeschwerden empfehle ich Ihnen eine Mischung aus zu gleichen Teilen Tausendgüldenkraut, Löwenzahn und Enzian. Je nach Geschmack können Sie noch Fenchel und Anis dazugeben.

Tasse.jpg Tasse image by Regina_061

Schweinegrippe: Verfallen Sie nicht in Panik!

 

Man weiß, es handelt sich um den Erreger H1N1. Alle Erkrankungen haben ihren Ursprung in Mexiko, von hier aus hat sich die Grippe bis nach Amerika, Neuseeland und Europa verbreitet. Sicherlich werden wir auch in Deutschland bald die ersten Erkrankungsfälle haben - denn wir sind keine Insel der Glückseeligkeit.

Aber was können Sie tun? Hier kann ich Ihnen wirklich keine genaue Auskunft geben. Fraglich ist, ob gute Hygiene-Maßnahmen wirklich ausreichen, wie es von Experten empfohlen wird. Auf der anderen Seite zeigen die Erfahrungen aus Amerika, dass die Schweinegrippe gut zu behandeln ist, wenn die Betroffenen beim Auftreten der Symptome zum Arzt gehen. Zu diesen gehören, wie bei der normalen Grippe auch,

  • Kopfschmerzen
  • hohes Fieber
  • Husten
  • Schnupfen
  • Atemnot

Verzichten sollten Sie aber darauf, vorbeugend irgendwelche Medikamente zu nehmen. Pfiffige Geschäftemacher und auch Abzocker werden in den nächsten Tagen sicherlich wieder versuchen, das Mittel Tamiflu per E-Mail anzupreisen, zu völlig überhöhten Preisen. Das war schon damals so, als die Vogelgrippe kursierte.

Lassen Sie sich nicht auf diese Geschäfte ein. Sie wissen nicht, was Sie kaufen - eventuell zahlen Sie viel zu viel für ein Grippemittel. Es kann auch sein, dass Sie eine Menge Geld für gefälschte, nutzlose Pillen ausgeben. Auf keinen Fall dürfen Sie dieses Medikament einnehmen, wenn Sie nicht erkrankt sind. Es würde dann im Akutfall nicht mehr wirken.

Und noch etwas: Durch das Internet steigt die Zahl der Berichte über die Krankheit. Leider steigen parallel dazu die unqualifizierten Veröffentlichungen, Gerüchte und Unwahrheiten. Deshalb ist es wichtig, dass Sie nicht in Panik verfallen und das Thema weiterhin nüchtern betrachten.

April 21

Hautpflege: Mit Olivenöl & Co. gegen strapazierte Hände

 

München (ddp). Hände werden im Alltag oft arg strapaziert. Sie müssen schwere Einkaufstüten greifen oder andere Hände zur Begrüßung schütteln. Zudem setzt häufiges Spülen und Waschen der Haut und den Nägeln zu. So manche Hand könnte da etwas Entspannung gebrauchen. Mit einen Handbad, etwas Peeling oder einer wärmenden Creme-Packung könne man Haut und Nägeln etwas Gutes tun, betont Angelika Baur-Schermbach, Schönheits-Expertin des «Deutschen Wellness-Verbandes».

Ein wohltuendes Handbad lässt sich nach Angaben der Fachfrau im Nu zu Hause bereiten. Hierzu benötigt man zunächst nicht mehr als eine Schüssel mit lauwarmem Wasser. Mit gut einem Viertelliter Milch und einem Teelöffel Honig hat man sich im Handumdrehen eine Verwöhnkur gezaubert. Schon ein fünfminütiges Bad in dieser Mischung mache die Haut fühlbar geschmeidiger, sagt Baur-Schermbach.

Danach geht es weiter mit einem pflegenden Peeling, das sich ebenso mit Zutaten aus dem Supermarktregal herstellen lässt. Etwas feines Meersalz und ein wenig Olivenöl werden dafür zu einer Paste verrührt. «Wer möchte, kann auch einen Tropfen Rosen- oder Vanille-Öl dazugeben», sagt die Expertin. Die duftende Mischung sollte dann einige Minuten lang sanft einmassiert werden. Die raue Paste rückt vor allem den Hornschichten auf der Haut zu Leibe.

Ein wahres Fest für strapazierte Hände kann eine warme Handpackung sein. Hierzu wird die Haut zunächst mit einer Basiscreme eingesalbt, zum Beispiel aus Sheabutter, Mandel- oder Jojoba-Öl. «Man kann auch leicht erwärmtes Olivenöl nehmen», sagt Baur-Schermbach. Über die eingecremte Hand wird dann ein dünner Plastikbeutel gestülpt, darüber kommt ein Stoffhandschuh mit Dinkel- oder Kirschkernfüllung, der zuvor in der Mikrowelle vorgewärmt wurde. «Die Wärme öffnet die Poren, so gelangen die Wirkstoffe der Creme besser in die Haut», erläutert die Kosmetikerin: «Für die Hände ist das die pure Entspannung.»

Wer häufig unter kalten Händen leidet, kann laut Baur-Schermbach ein paar Tropfen Ingwer- oder Zimtöl dazugeben: «Das fördert die Durchblutung.» Bei schwitzigen Händen im Sommer sorge dagegen etwas Pfefferminzöl für Abkühlung.

Auch Bewegung und Massagen lösen Verspannungen und machen die Hände wieder geschmeidiger. So kann man spezielle Massagekugeln durch die Hände kreisen lassen. «Das hat einen entspannenden Effekt für den gesamten Körper», berichtet Baur-Schermbach. Eine ähnliche Wirkung könne man erzielen, wenn man mit dem Daumen die Handinnenflächen massiert. «Das erzeugt eine wohlige Wärme», sagt die Beauty-Fachfrau.

Damit der Pflege-Effekt nicht sofort wieder verfliegt, schützt man die Hände auch im Alltag mit einer Creme. Gerade im Sommer sollte man allerdings darauf achten, dass das entsprechende Präparat Feuchtigkeit spende und nicht fette, sagt Baur-Schermbach. Sehr gut eigneten sich zum Beispiel Cremes aus Aloe Vera. Beim Spülen oder bei der Gartenarbeit sollten zudem Handschuhe getragen werden.

0658imbolc_haende.jpg haende image by amanleian

Gesund gewürzt: Kurkuma macht Zellen stark gegen Bakterien

 

Washington (ddp). Der Farbstoff Curcumin, der dem Gewürz Kurkuma seine gelbe Farbe verleiht, festigt die Zellmembranen und erhöht damit ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Krankheitserregern. Das haben amerikanische Forscher herausgefunden. Die Curcuminmoleküle bauen sich demnach in die Zellmembranen ein und stabilisieren diese, wie die Wissenschaftler um Ayyalusamy Ramamoorthy von der Universität Michigan in Ann Arbor im Fachmagazin «Journal of the American Chemical Society» schreiben (Bd. 131, S. 4490, DOI: 10.1021/ja809217u).

Zahlreiche Studien belegen die vielfältige Wirkung des Farbstoffes Curcumin: Er wirkt unter anderem antimikrobiell, senkt den Cholesterinspiegel, wirkt Entzündungen entgegen und beugt Krebs vor. Bislang war jedoch unklar, wie genau das Curcumin seine Wirkung entfaltet. Wissenschaftler hatten sich lange Zeit gewundert, weshalb es selbst solche Proteine beeinflusst, die gar keine spezifischen Rezeptoren für Curcumin besitzen.

Das fanden die Forscher nun mit Hilfe der sogenannten Kernresonanzspektroskopie (NMR) heraus. Mit einem NMR-Spektrometer ist es möglich, einzelne Atome und deren Wechselwirkungen mit benachbarten Atomen zu beobachten. Dabei bestätigte sich die Vermutung der Wissenschaftler: Das Curcumin beeinflusst die physikalischen Eigenschaften der Zellmembran, indem es sich in die Doppellipidschichten hineinschiebt. Im Gegensatz zu gesunden Zellen wirkt Curcumin auf Krebszellen jedoch nicht stabilisierend, sondern schädigt sie, indem es die Membranen durchlässiger macht.

Kurkumapulver ist nicht nur als Gewürz in der indischen und asiatischen Küche sehr beliebt, wo es unter anderem Bestandteil zahlreicher Currymischungen ist. Es wird darüber hinaus auch in der traditionellen chinesischen und indischen Medizin als Heilmittel verwendet. In den Veden, den heiligen Schriften des Hinduismus, wird es bereits vor 4000 Jahren als Heilmittel erwähnt und gilt als heilig.

DSCF6684.jpg saldziarugste vistiena image by Neryte_2007

Das Ende der Allergien

Eine Spritze, die allergische Symptome einfach ausknipst. Eine Pille, die Risikokinder vielleicht vor Heuschnupfen, Neurodermitis und Asthma schützen kann - die Zukunft der Allergietherapie hat begonnen

 

Schimmelpilze und Sperma, die schicken Billigohrringe, Kaugummi und Parfüm, Produkte aus Latex und natürlich die Klassiker: Katzen, Nüsse, Pollen, Hausstaubmilbenkot. Die Liste der möglichen Allergieauslöser ist schier endlos. „Allergische Reaktionen erfolgen meist auf fremde Eiweiße“, sagt Prof. Ulrich Wahn, Kinderarzt und Allergologe an der Berliner Charité im Gespräch mit NetDoktor.de. In Frage kommt dafür so gut wie jedes.

Hinzu kommen Empfindlichkeitsreaktionen auf Metalle und andere Stoffe. Sogar auf gewöhnliches Wasser reagieren einige Menschen mit juckenden Hautausschlägen, auch wenn das streng genommen keine Allergie ist. „Aquagene Urtikaria“ heißt diese extrem seltene Form der Nesselsucht.

Doch nicht die Unmengen der potenziellen Allergieauslöser sind das Problem, sondern „die Zahl der Allergiker, die seit Jahren dramatisch steigt“, weiß der Experte. Nach Angaben der Europäischen Stiftung für Allergieforschung (ECARF) sind in Europa inzwischen etwa 30 Prozent der Bevölkerung betroffen. Die Experten gehen davon aus, dass im Jahr 2015 jeder Zweite an einer Allergie leiden wird.

Gelangweiltes Immunsystem

Warum es immer mehr Allergiker gibt, ist noch nicht völlig geklärt. Manche machen Umweltgifte mitverantwortlich, andere tippen auf die Wirkung von Stoffen aus künstlich aufgepeppten Lebensmitteln. Die wahrscheinlichste Theorie ist allerdings die Hygienehypothese. Sie besagt, dass es immer mehr Allergiker gibt, weil die Menschen in ihren blitzblanken, Domestos-reinen Heimen zu wenig Kontakt mit Krankheitserregern und Parasiten haben. Tatsächlich haben Studien gezeigt, dass Kinder, die auf Bauernöfen aufwachsen, nur halb so oft unter Allergien leiden wie Stadtkinder (1).

„Dass heißt nicht, dass wir den alten Zeiten nachtrauern“, stellt Ulrich Wahn richtig. Gottlob seien die Kinder dank besserer hygienischer Verhältnisse und Schutzimpfungen heute „verdammt gesund“. „Der Preis dafür ist aber offenbar eine erhöhte Allergiebereitschaft.“ Vereinfacht gesagt: Ein Immunsystem, das wenig zu tun hat, stürzt sich schon mal auf Feinde, die gar keine sind, wie harmlose Pollen oder Katzenspeichelproteine – ein sinnloses Wüten im Körperinneren.

Schluckimpfung gegen Allergien

Wahn und seine Kollegen haben aus dieser Erkenntnis einen völlig neuartigen Therapieansatz abgeleitet: eine Art Beschäftigungstherapie fürs unterforderte Immunsystem. Dazu nutzten die Forscher einen Cocktail aus Bakterientrümmern, der sogenannte Endotoxine aus den Zellwänden der Winzlinge enthält. Er ist bereits als alternatives Heilmittel zu Unterstützung der Darmflora zugelassen.
Die Forscher hoffen nun, dass er auch als Schutzimpfung vor Allergien funktioniert. An Mäusen mit hohem Allergierisiko hat die Therapie bereits durchschlagenden Erfolg erzielt. Doch wie so oft ist auch hier die Frage, ob man von Mäusen auf Menschen schließen kann.

Risikokinder im Test

Seit dem Jahr 2006 läuft an der Charité eine entsprechende Studie mit Kindern, denn das Immunsystem wird in jungen Jahren justiert. Ab einem Alter von vier Monaten bekamen 356 Berliner Kinder sechs Monate täglich eine Tablette. Die eine Hälfte erhielt Bakterientrümmer, die andere Hälfte lediglich ein Placebo. Alle kleinen Probanden sind Hochrisikokandidaten für Allergien: Sie haben mindestens einen Elternteil, der selbst unter einer Allergie leidet.

Die Berliner Kinderärzte interessiert als erstes, ob die Schluckimpfung die Kinder vor Neurodermitis schützen konnte. Die Hauterkrankung ist meist der Einstieg in einer lebenslangen Allergikerkarriere. Sollte das der Fall sein, wäre die Studie ein erster echter Durchbruch für eine vorbeugende Allergietherapie. Doch noch wissen selbst die Forscher nicht, welche der Kinder den Wirkstoff und welche nur ein Scheinmedikament bekommen haben (Doppelblind-Studie). Im Lauf dieses Jahres wird das Rätsel gelüftet und der Computer spuckt aus, ob die Pillen wirklich wirken.

Nur im Babyalter wirksam

Allerdings wirkt die Therapie nur im Babyalter. Ältere Kinder und Erwachsene profitieren von einem solchen Ansatz nicht. „Das Zeitfenster ist nur sehr klein“, sagt Wahn. Verpasst man es, helfen vielleicht andere neuartige Medikamente, sofern sich eine Allergie entwickelt.

Tatsächlich gibt es bislang nur unbefriedigende medizinische Hilfe gegen allergische Niesattacken, tränenden Augen und Atemnot. Um die Symptome zu lindern, werden sogenannte Antihistaminika eingesetzt. Sie fangen das Histamin im Blut ab - jenen Botenstoff, der die allergischen Reaktionen anstößt. Allerdings lindern die Wirkstoffe die Symptome nur „im Schnitt um zehn bis 20 Prozent“, erklärt der Allergieforscher. Etwas besser, aber weniger schnell hilft Kortison. Es reguliert  das überschießende Immunsystem nach unten.

Ausschalter für die Allergie

Hoffnung macht ein Wirkprinzip, das viel früher in der allergischen Kaskade eingreift als die Antihistaminika: die sogenannte Anti-IgE-Impfung. Das Immunglobulin E (IgE) ist der entscheidende Faktor im Allergiegeschehen. Schwirren große Mengen der Substanz im Blut, ist die Allergiebereitschaft hoch. Denn das Y-förmige Molekül setzt sich auf den sogenannten Mastzellen fest. Beim Kontakt mit einem Stoff, den IgE als feindlich einstuft, gibt es den Mastzellen den Befehl, Histamin auszuschütten, und die allergische Reaktion läuft an.

Je weniger IGE im Körper vorhanden ist, desto geringer ist folglich auch die Gefahr einer allergischen Reaktion. Alle zwei bis vier Wochen erhalten Patienten eine Anti-IgE-Impfung mit Wirkstoffen, die das Molekül abfangen. „Der besondere Charme dieser Therapie ist, dass sie gegen die meisten Allergieformen wirkt“, erklärt Wahn. In den USA erhalten schon rund 50 000 Menschen die Spritzkur – bislang sind die Erfahrungen gut. In Deutschland ist sie aber nur für Patienten mit schwerem Asthma zugelassen. Denn noch ist das Präparat teuer: 3000 bis 5000 Euro würde es kosten, einen Schwerstheuschnupfengeplagten nahezu symptomfrei durch die Saison zu bringen.

Momentan bleibt Allergikern nur die Hoffnung auf eine wirksame  Hyposensibilisierung (Spezifische Immuntherapie). Ärzte spritzen regelmäßig winzige, aber stetig steigende Mengen des Allergieauslösers unter die Haut. So soll sich der Körper an den eigentlich harmlosen Stoff gewöhnen. „Bislang ist das die einzige Möglichkeit, um die Ursachen einer Allergie zu behandeln“, sagt Wahn. Im besten Fall lässt sie sich sogar heilen.

Der Nachteil: Das Prozedere zieht sich über drei bis fünf Jahre - und der Erfolg ist ungewiss. Im Schnitt bessern sich die Beschwerden um 30 bis 45 Prozent. „Das bedeutet konkret, einige Patienten haben im Anschluss kaum noch Symptome, bei anderen hat die Behandlung jedoch keinen Effekt“, erklärt Wahn.

Therapie im Turbotempo

Auch für Heuschnupfengeplagte gibt es Verbesserungen: Die Hyposensibilisierung funktioniert jetzt deutlich schneller. Seit vergangenem Jahr ist auch in Deutschland ein Mittel auf dem Markt, das mit nur 4 statt 90 Spritzen auskommt und innerhalb weniger Wochen hilft. Der Trick: Die Polleneiweiße sind so verändert, dass der Köper weniger stark auf sie reagiert. Das ermöglicht es, von Anfang an vergleichsweise hohe Dosen des Allergens zu spritzen. Zudem entfaltet das Medikament eine Depotwirkung, weshalb es länger wirkt. Ob die Therapie genauso gut und langfristig hilft wie die klassische, mehrjährige Spritzkur ist  noch nicht erforscht.

Für Heuschnupfenkranke, die den Piks scheuen, sind seit einiger Zeit Tropfen oder sogenannte Grastabletten erhältlich, die unter die Zunge gelegt oder geträufelt werden. Auch bei diesem Verfahren ist noch nicht bekannt, ob die Wirkung mit der Hyposensibilisierung in Spritzenform mithalten kann. Es tut sich also einiges auf dem Markt der Allergietherapien. Allergien auszurotten wie die Pocken, ist allerdings unwahrscheinlich – sie begleiten den Menschen vermutlich schon seit Anbeginn. Die Zahl der Allergiekranken drastisch zu senken und Betroffenen ein weitgehend beschwerdefreies Leben zu ermöglichen, scheint hingegen realistisch. Wahn sagt: „Das ist unsere große Herausforderung für die nächsten zehn Jahre.“

MoritzinStaaken7.jpg Pusteblume image by herrbinner

Die Walnuss entspannt Ihre Haut und Ihre Nerven

 

Als Baum des Jahres 2008 ist der Walnussbaum (Juglans regia) ausgezeichnet worden. Ein Grund: Leider geht der Bestand seit Jahren kontinuierlich zurück. Der andere: der gesundheitliche Nutzen der Nüsse. Sie sind wegen ihrer Nähr- und Inhaltsstoffe einmalig. Darüber hinaus wirkt die Walnuss blutreinigend und nervenstärkend.

Ursprünglich glaubte man, dass die Götter von der „königlichen Nuss des Jupiter" lebten. Das deutete bereits auf ihren hohen Ernährungswert hin. Im alten Griechenland war die Walnuss der Göttin Artemis gewidmet. Der Baum symbolisierte Weisheit und Fruchtbarkeit, er stand auch für Stärke in schwierigen Zeiten.

Das Wort Walnuss stammt von dem Ausdruck „welsche Nuss". Denn der Walnussbaum wurde im Spätlateinischen „nux gallica" genannt. Die Deutschen nannten die Gallier im Mittelalter die Welschen. Der Baum wird nicht nur wegen seiner Nüsse hoch geschätzt, auch sein Holz gilt als wertvoll.

Ursprünglich stammt der Baum aus Kleinasien, wächst aber heute in ganz Europa. In der Antike wurden hauptsächlich Nüsse und Fruchtschalen als Heilmittel verwendet. Viele der heute in Europa wachsenden Bäume wurden wegen ihrer nahrhaften Nüsse und der Heilkraft von Blättern und grünen Schalen von Mönchen angepflanzt. Arzneilich genutzt werden heute fast ausschließlich die getrockneten Blätter. Bereits in der Medizin des Mittelalters verwendete man hauptsächlich die Blätter der Walnuss. Sie gehören zu den Gerbstoffdrogen und entfalten überall dort eine positive Wirkung auf die Schleimhäute des Körpers, wo eine Entzündung schwelt. Sie verfügen über zusammenziehende Eigenschaften und bekämpfen so Entzündungen.

Man benutzte sie bei Magen- und Darmkatarrhen, Übelkeit und Durchfall. Sie wirken harntreibend und reinigend, fördern so die Ausscheidung von unerwünschten Stoffwechselprodukten. Sie lindern Hautprobleme wie Akne, Ekzeme oder Herpes und Gürtelrose. Übermäßige Schweißbildung an Händen und Füßen wird gebremst. Außerdem regulieren sie Menstruationsstörungen.

Sitzbäder in einem Absud helfen bei Hämorrhoiden. Das Öl in der Walnuss stärkt das Immunsystem, Herz und Kreislauf. Man sagt ihm nach, dass es den Blutzucker- und den Blutfettspiegel reguliert. Frische Walnussblätter halten Insekten fern.

Als homöopathisches Mittel ist die Walnuss bewährt bei Akne und Hautproblemen, bei Eiterbeulen und Geschwüren. In der Bachblüten-Therapie gilt „walnut" als Heilmittel für Zeiten der Veränderung im Leben. Sie soll sich deshalb für die Wechseljahre eignen, da sie die innere Stärke fördern soll.

Der Inhaltsstoff Juglon wird als Farbstoff verwendet, er färbt Haut und Haare braun. So ist er Inhaltsstoff von Haarfarben und Bräunungscremes.

Zubereitung und Anwendung

Ein Rezept für eine Badeanwendung von Sebastian Kneipp, das gegen Hautleiden, leichte Entzündungen, Frostbeulen und Geschwüre hilft: Man rechnet bis zu einem Kilo frische Nussblätter oder auch die grünen Schalen der Walnüsse für ein Vollbad. Diese werden in einem alten, nicht metallischen (das ist wichtig - verwenden Sie stattdessen einen emaillierten Topf oder hitzebeständiges Glas) Gefäß eine Dreiviertelstunde lang abgekocht, dann abgeseiht und ins Badewasser gegeben. Für Teilbäder nimmt man entsprechend weniger. Passen Sie auf, dass Sie mit dem Sud nicht herumspritzen, denn er färbt sehr stark. Nach dem Baden gründlich abduschen.

Einen Walnussblätter-Tee bereiten Sie so zu: Übergießen Sie 2 TL fein geschnittene Walnussblätter (getrocknet aus der Apotheke) mit 1/4 l kaltem Wasser, erhitzen und drei bis fünf Minuten am Sieden halten, dann abseihen. Zwei- bis dreimal täglich eine Tasse trinken - etwa bei gereiztem Magen und Darm, Menstruationsproblemen oder entzündeter Haut. Bei entzündetem Mundraum können Sie mit dem Tee auch gurgeln.

Sudbad aus Walnussblättern: Eine Handvoll getrocknete Walnussblätter 20 Minuten lang kochen und dann abkühlen lassen, darin können Sie gestresste und schwitzige Füße baden oder sich eine Ganzkörperabreibung verpassen - etwa wenn Sie unter Hitzewallungen leiden. Die Abkochung eignet sich auch als Sitzbad (1 EL pro l Badewasser) bei Hämorrhoiden.

Das ganze Jahr über können Sie Walnuss-Power für Zyklus, Immunsystem, Herz und Kreislauf direkt aus der Nuss tanken. Kaufen Sie nur gute, frische Ware - am besten im Reformhaus oder Bioladen. Walnüsse schmecken gut in süßen und salzigen Salaten oder mit Geflügelgerichten. Sie können sich daraus auch ein „Pesto" zubereiten. Leisten Sie sich ein gutes Walnussöl. Es ist zwar nicht ganz billig, schmeckt aber ebenfalls wunderbar in Salaten und ist obendrein verdauungsfördernd. Da der Geschmack des Öls relativ intensiv ist, sollten Sie es erst einmal mit einigen wenigen Tropfen ausprobieren. Unreife grüne Früchte werden sauer eingelegt und zu Fleischgerichten gereicht. Sie können sie im Lebensmittelhandel kaufen.

walnuss_titelbild_a_roloff.jpg Walnussbaum image by birgitta1963

Neue Forschungsergebnisse, die Ihnen gegen Diabetes helfen

 

6 Millionen Deutsche, davon rund die Hälfte über 60 Jahre alt, sind betroffen. Sie leiden an einer Krankheit, die zur gefährlichsten nicht ansteckenden, erdumspannenden Epidemie geworden ist und sich immer weiter ausbreitet. Weltweit sind derzeit 250 Millionen Menschen an Diabetes Typ II erkrankt, im Jahre 2025 werden es sogar 380 Millionen sein. Viele, denen ihr Arzt die entsprechende Diagnose stellt, haben zwar den festen Willen, die Erkrankung ohne Medikamente in den Griff zu bekommen, z.B. durch Änderung ihrer Ernährungsgewohnheiten, Reduktion von Übergewicht und mehr Bewegung. Doch das ist nicht so einfach. Von 100 Erkrankten schaffen es bisher im Schnitt nur drei, ihre Lebensweise auf Dauer an die Stoffwechselstörung anzupassen und unabhängig von Medikamenten zu bleiben.

Neueste Forschungen haben nun einfachere und dennoch wirkungsvolle Wege aufgezeigt, wie man diese Krankheit kontrollieren und im besten Fall sogar rückgängig machen kann. Wie diese aussehen, erfuhr BENEFIT von Prof. Anne Peters, Diabetes-Medizinerin und Buchautorin in Kalifornien.

Diabetes entsteht, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genügend Insulin zur Regelung des Blutzuckerspiegels produziert oder das Insulin nicht in die Körperzellen gelangt. Der Blutzuckerspiegel steigt an. Liegt er oberhalb von 125 mg/dl, spricht man von einer Diabeteserkrankung. Werte zwischen 100 und 125 mg/dl stuft der Arzt als Prädiabetes, also als Vorstufe zur Diabetes, ein (jeweils nüchtern gemessen, acht Stunden nach der letzten Nahrungsaufnahme). Diabetes und Prädiabetes haben für unseren Organismus verheerende Folgen: Der hohe Blutzuckerspiegel schädigt auf Dauer die Blutgefäße. Dadurch erhöht sich das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall um das Zwei- bis Vierfache. Diabetes ist die Hauptursache für Erblindung - verursacht durch schadhafte Blutgefäße, die die Augen versorgen. Schließlich führt Diabetes nicht selten zu Amputationen der unteren Gliedmaßen als Folge schlechter Durchblutung und oft im Zusammenhang mit chronischem Fußkrebs.

Vorbeugende Maßnahmen sind jetzt leichter einzuhalten als bisher

Wie oft haben Sie schon die bekannten Ratschläge gelesen, dass man Diabetes mit Ernährungsumstellung, regelmäßiger Bewegung und Vermeiden von Stress in den Griff bekommen kann. Alles richtig, doch die konsequente Umsetzung dieser Ratschläge stellt sich im täglichen Leben als kaum praktikabel heraus. Doch nun zeigen jüngste Forschungsergebnisse neue Wege auf, mit denen diese Ratschläge einfacher als je zuvor einzuhalten sind.

Streben Sie Ihr Normalgewicht an, bzw. bauen Sie Übergewicht ab

Das Risiko für Diabetes sinkt mit jedem Kilo Übergewicht, das Sie abspecken, um 16 %! Um abzuspecken, gesund zu bleiben und die Blutzuckerwerte in den Griff zu bekommen, empfiehlt Prof. Peters Ihnen eine fettarme, vegane Ernährung, d.h. Verzicht auf Fisch, Fleisch, Milchprodukte und Eier zu Gunsten von Gemüse, Obst und Vollkornprodukten. In einer Studie wurden 99 Diabetiker in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine ernährte sich nach den Richtlinien der Amerikanischen Diabetes-Gesellschaft, die andere nahm eine fett- und zuckerarme vegane Diät zu sich. Nach 22 Wochen hatten die Patienten, die sich vegan ernährt hatten, im Schnitt je 6,4 Kilogramm abgenommen, die andere Gruppe nur je 3,1 Kilogramm. Die vegane Gruppe hatte zudem geringere Blutzucker- und LDL-Cholesterinwerte und benötigte weniger Medikamente.

Ebenfalls hilfreich, wenn Ihnen die vegane Ernährung nicht zusagt: Ersetzen Sie eine oder zwei Hauptmahlzeiten am Tag durch eine kalorienreduzierte Zwischenmahlzeit. Auch dazu gibt es eine medizinische Studie: 104 Diabetiker nahmen 34 Wochen lang an einem Abnehmprogramm nach den Richtlinien der Amerikanischen Diabetes-Gesellschaft teil, 52 ersetzten ihre Hauptmahlzeiten durch kalorienreduzierte Zwischenmahlzeiten.

Zum Ende der Studie hatte letztere Gruppe doppelt so viel Gewicht verloren wie die andere und konnte sich über wesentlich niedrigere Blutzuckerwerte freuen. Wie auch immer Sie an Ihr Gewichtsproblem herangehen, beachten Sie diese Prinzipien gesunder Ernährung:

  • Minimieren Sie den Verzehr von leeren Kohlenhydraten (Weizenmehl, Zucker) sowie von Stärke (Kartoffeln, Nudeln, weißer Reis).
  • Bevorzugen Sie stattdessen Gemüse (speziell Hülsenfrüchte), Früchte und Vollkornprodukte. Sie können sich auch Rat bei einem Diät- oder Ernährungsberater holen (Gelbe Seiten) und sich einen individuellen Speiseplan aufstellen lassen.
  • Essen Sie ausgewogen: Die Hälfte der Kalorien sollte aus Gemüse und Salat stammen, ein Viertel aus Getreide sowie ein Viertel aus Eiweiß und Fett. Beispiel für eine Mittagsmahlzeit: ein großer grüner Salat, eine halbe Tasse brauner Reis und 60 Gramm Fisch.

So bringen Sie sich in Schwung

In vielen Untersuchungen wurde festgestellt, dass Diabetiker, die sich regelmäßig bewegen, durchweg niedrigere Blutzuckerwerte haben, als solche, die nichts oder wenig für ihre körperliche Fitness tun. Vier- bis fünfmal in der Woche sollten Sie jeweils 30 bis 45 Minuten Ihren Kreislauf in Schwung bringen, z.B. durch strammes Spazierengehen, Nordic Walking, Radfahren oder Schwimmen. Zusätzlich sollten Sie an einem oder zwei Tagen pro Woche 15 Minuten Krafttraining machen, z.B. mit Hanteln. Beides dient dazu, dass Ihr Körper das Insulin effizienter verwerten kann. In einer im September 2007 in der Fachzeitschrift Annals of Internal Medicine veröffentlichten Studie an 251 Diabetikern wurden durch diese Kombination aus Bewegungs- und Krafttraining die Blutzuckerwerte am wirkungsvollsten gesenkt.

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April 20

Gute Stimmung mit Gurkenkraut

 
Jetzt leuchten die wunderschönen blau-lilafarbenen Blüten von Borretsch oder Gurkenkraut uns wieder auf den Märkten in die Augen. In Gärten und auf Wiesen sprießen die Würzpflanzen jetzt ebenfalls mit Macht aus der Erde. Seit der Antike wird dem Borretschkraut nachgesagt, dass es Mut verleiht und Melancholie vertreibt. Die alten Römer und Griechen legten sich dem Vernehmen nach die leuchtenden Blüten in ihre Weingläser, taten noch etwas Zitrone und Zucker hinzu, übergossen dies mit Wein und tranken dieses kühlende Getränk als belebendes Mittel, das Herz und Gemüt stärken sollte.

Borretsch wird eine allgemein entspannende Wirkung nachgesagt. Es soll Kummer und Traurigkeit vertreiben. Seinen Nerven beruhigenden Eigenschaften verdankt der Borretsch auch seinen Namen "Wohlgemutkraut" oder "Herzfreude". In der Volksmedizin wird aus dem getrockneten Kraut ein Tee zubereitet, der die Nerven beruhigt und Entzündungen hemmt. Das Kraut regt die Tätigkeit der Nebennieren an und nimmt damit Einfluss auf die Ausschüttung von Stresshormonen. Das aus den Samen gepresste Borretschöl soll auf die Hormonbildung wirken und wird gegen Menstruationsbeschwerden empfohlen. Ebenso gebräuchlich ist es in der Volksmedizin bei Ekzemen, Heuschnupfen und Arthritis. Frisch gepresster Saft kann zur Hautreinigung verwendet werden ebenso wie das Borretsch-Samenöl bei Hautreizungen und Ekzemen hilft. Bewährt hat sich das Borretschsamenöl auch bei Neurodermitis.

Borretsch wirkt harntreibend und blutreinigend. Das wird auf das im Kraut enthaltene Asparagin (das auch im entwässernden Spargel zu finden ist) zurückgeführt. Es wird deshalb gerne bei Blasenentzündungen und Reizungen von Nieren und Blase empfohlen. Borretsch liefert reichlich essenzielle Fettsäuren. Kein anderes Öl enthält beispielsweise so viel Gamma-Linolensäure, die im Körper zu Botenstoffen "umgewandelt" wird, das Immunsystem anregt und Entzündungen bekämpft. Die jungen Blätter sind reich an Kalium und Kalzium.

Wir kennen Borretsch vor allem als beliebtes Küchenkraut, das mit seinen schönen Blüten meist Salate ziert. Die Blätter werden frisch vom Stiel gezupft, geschnitten und an Salat oder Gemüse gegeben. Mitgekocht verleiht es dem Gemüse eine schöne grüne Farbe. Bei eingelegten Gurken oder Gurkensalat verstärkt es den Gurkengeschmack. Denn die Blätter des Borretsch haben ein gurkenähnliches Aroma. Deshalb wird das Kraut mancherorts auch Gurkenkraut genannt. Borretsch ist einer der wesentlichen Bestandteile der berühmten Frankfurter Grünen Sauce. Ich selbst gebe es gern mit etwas Knoblauch an Kopfsalat.
 
wuensdorf_start_gurke.gif Gaga mit Gurke image by tangyii

Zecken: Die Blutsauger am besten mit Pinzette entfernen

Berlin (ddp). Wenn die Temperaturen im Frühsommer steigen, werden auch Zecken wieder aktiv. Vor allem Kinder, die viel im Freien spielen, fangen sich jetzt schnell die blutsaugenden Spinnentiere ein. «Zecken sollten möglichst früh entfernt werden», rät der Berliner Arzt Ulrich Fegeler, Sprecher des «Bundesverbands der Kinder- und Jugendärzte». Denn durch einen Zeckenbiss können gefährliche Krankheiten wie Borreliose oder Hirnhautentzündung übertragen werden.

Am besten rücke man den in der Haut festsitzenden Achtbeinern mit einer Pinzette zu Leibe, sagt Fegeler. Das Tier müsse mit den beiden Zangenenden möglichst dicht über der Einstichstelle am Kopf gegriffen werden. Dann sollte es unter sanftem Zug vorsichtig aus der Haut entfernt werden, erklärt der Mediziner. Ein seitliches Drehen sei bei der Entfernung nicht notwendig: «Man sollte jede überflüssige Bewegung vermeiden, damit die Zecke ihren Körperinhalt nicht in die Blutbahn abgibt.»

Nach der Entfernung könne die betroffene Hautstelle mit einem Desinfektionsmittel gereinigt werden, um Schmutzreste zu entfernen, rät der Mediziner. Von eventuell zurückbleibenden Teilen des Zeckenkopfes gehe keine Gefahr aus. Auf Klebstoff oder Öl sollte man bei der Entfernung verzichten, da dies die Tiere reizen könne, warnt Fegeler.

Auch wenn die Zecke erfolgreich entfernt wurde, muss man die Einstichstelle noch einige Tage im Auge behalten. Eine sich ausdehnende rote Stelle auf der Haut mit einem hellen Punkt in der Mitte («Wanderröte») deute zum Beispiel auf eine Borreliose-Erkrankung hin, sagt Fegeler. Sollten nach einem Zeckenbiss Symptome wie Fieber, Kopf- oder Muskel- und Gliederschmerzen auftreten, sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden.

100_1780.jpg Bald Zeke image by Yuzuki1986uk

Flavonoidreicher Kakao kann Herzkranken helfen

 

Gute Nachrichten für alle, die es gerne süß mögen: Kakao, der viele Flavonoide enthält, wirkt sich positiv auf Ihre Blutgefäße aus. Die sekundären Pflanzenstoffe sollen die Körperzellen schützen. Das haben Wissenschaftler der Universität Aachen und der University of California herausgefunden.

Die Wissenschaftler ließen Patienten mit einer koronaren Herzkrankheit (KHK) zweimal täglich Kakao trinken, der unterschiedlich viel Flavonol enthielt. Flavonol gehört zu den Flavonoiden. Danach wurde untersucht, wie sich der Gehalt des Pflanzenstoffs auf bestimmte Zellen auswirkt, die für die Regeneration bestimmter Gefäße verantwortlich sind.

Das Ergebnis: Die Zellen wurden angeregt - umso mehr, je mehr Flavonol in dem Kakao enthalten war. Die Forscher sind sich sicher, dass Nahrungsmittel mit viel Flavonol zu einem besseren Krankheitsverlauf bei Menschen, die an KHK erkrankt sind, führen kann.

Allerdings muss noch untersucht werden, welche Kakao-Sorte am besten geeignet ist, um diese positiven Effekte zu erreichen. Fertige Kakaopulver sicherlich nicht - sie enthalten meist viel zu viel Zucker und haben eher einen negativen denn einen positiven Effekt auf die Gesundheit.

048292200648ec7dc10b7dd_thumb.gif kakao image by HERZAUSGOLD